HDSurround >> Blue Crush RC1
Die Übersicht
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Sprache |
Tonformat |
Bitrate | ![]() (c) Universal Home Video |
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Englisch |
Dolby Digital 5.1 |
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448 kbps | |
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Französisch |
Dolby Digital 5.1 |
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448 kbps | |
| Spanisch |
Dolby Digital 5.1 |
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448 kbps | |
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Surround Bewertung |
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| Sehr Gut |
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Studio, Erscheinungsjahr: |
Universal Pictures, 2002 | |||
| Verleih, Erscheinungsjahr: | Universal Home Video, 2002 | |||
Der Sound von Blue Crush RC1
Dass Steve Maslow, Gregg Landaker und Rick Kline ganz gut mit dem Element Wasser zurechtkommen, haben sie bereits mit der bombastischen Abmischung zu "U-571" bewiesen. Man hat hier also wirklich die richtigen Leute für den Tonmix zu einem Film engagiert, der das Element Wasser praktisch zum zweiten Hauptdarsteller macht. Mit von der Partie war auch Mark Ulano, der vor allem für die Aufzeichnung der Geräusche zuständig war. Auch er konnte bereits schon Erfahrung mit dem Element Wasser mitbringen. Er gehörte nämlich der legendären Soundcrew der "Titanic" an, welche einen Oscar für das beste Sounddesign und die besten Soundeffekte einheimsen konnte. So erstaunt es denn auch nicht, dass der Tonmix zu "Blue Crush" ausserordentlich gut, ja wenn nicht sogar perfekt gelungen ist. Eigentlich hätte man ja bei einem solchen Film eher einen frontlastigen Mix erwartet, dem ist aber dank dem tollen Tonabmischungsteam nicht so.
Bereits schon am Anfang verteilt sich die ganze Meerestonkulisse auf alle Kanäle. Wirklich sehr beeindruckend und äusserst realistisch! Man meint wirklich, sich auf Hawaii oder irgendwo anders in der Nähe eines Meeres wieder zu finden. Bereits hier tauchen auch zum ersten mal die Visionen der äusserst schönen Hauptdarstellerin Anne Marie (Kate Bosworth) auf, welche ihren schlimmen Surfunfall schildern. Man erschrickt als plötzlich der Aufschlag auf dem Felsen akustisch und mit einer hohen Dynamik angedeutet wird. Auch wirklich gut gelungen sind die Stimmen in der Vision, die über alle Lautsprecher wandern. Sofort fiel uns da die Referenzabmischung von "From Hell" ein, die einige Male das Mittel der Vision nutzt und so ein beeindruckendes Sounddesign abliefert. So tut dies auch "Blue Crush", wenn auch nicht so oft und nicht ganz so aggressiv.
Die Action hat hier aber noch nicht wirklich begonnen. Richtig los geht es mit vielen Surfszenen, wie man sie noch nie gehört respektive gesehen hat. Mit voller Wucht schlagen die Wellen in den Front- wie auch Rearspeakern auf. Wer den ultimativen Surferfilm mit einer äusserst realistischen Tonkulisse sucht, ist hier genau richtig. Wir von DVDSurround.ch haben jedenfalls noch sie so eindrückliche akustische Wellen und Wasserspritzern in unsern Ohrenmuscheln vernehmen können. Das Wassergetöse gehört schlicht und einfach zum Besten, was wir je gehört haben und auch die Hauptdarstellerinnen sind nicht ohne. Auch der LFE kann hier gelegentlich mit einem guten Bassfundament auftrumpfen. Nicht zu stark und auch nicht zu schwach, sondern genau richtig. Die Stimmen gehen ebenfalls nicht im Wasser unter. Sie sind immer gut aus dem Center zu hören. Übrigens liess Universal Home Video anfänglich verlauten, dass der Film mit eine Spur in DTS 5.1 erscheint. Zugunsten einer französischen und einer spanischen Tonspur verzichtete man aber leider darauf. Schade.
Die Musik zum Film ist leider nicht so gut gelungen. Die Popmusik verteilt sich vornehmlich auf den Frontlautsprechern, ist aber von guter Qualität. Hier wäre eindeutig mehr drin gewesen, jedoch ist die frontlastige Abmischung wahrscheinlich so gewollt. Auch einen echten Score gibt es so gut wie gar nicht. Hier holt sich die Mischung einen Minuspunkt ein.
Auch wenn die Girls nicht gerade bei ihrer Lieblingsbeschäftigung sind, ist meistens eine gute, wenn auch nicht spitzenmässige Räumlichkeit vorhanden. Sei dies mit einem fauchenden Wind, Regen oder Sträuchern, die vom Wind geschüttelt werden. Ganz eindrücklich sind jedoch die Wassertropfen, die durch die Lecks im Dach des Hauses der Mädchen fallen. Diese sind perfekt aus den Rears ortbar und man meint, selber ein Loch in seinem Dach zu haben.
Der Film bekommt in unserer Wertung ein "Sehr Gut", auch wenn er viele referenzmässige Szenen bietet. Jedoch wird Story bedingt ausser den eindrücklichen Wellen akustisch nicht viel geboten und der Musik hätte etwas mehr Räumlichkeit nicht geschadet. Für Referenzsound reicht es halt nicht ganz.
"Blue Crush" ist ganz klar ein akustischer Geheimtipp. Wer auf schöne Frauen, gute Unterhaltung und ein tolles Tondesign steht, sollte sich "Blue Crush" noch heute aus den Vereinigten Staaten bestellen. Es könnte nämlich noch einige Zeit vergehen, bis der Film endlich bei uns erhältich ist.
Autor:
Hannes Helfenstein |
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