HDSurround >> Collateral Damage
Die Übersicht
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Sprache |
Tonformat |
Bitrate | ![]() (c) Universum Film |
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Deutsch |
DTS 5.1 |
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768 kbps | |
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Deutsch |
Dolby Digital 5.1 |
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448 kbps | |
| Englisch |
Dolby Digital 5.1 |
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448 kbps | |
| Kommentar |
Dolby Digital 2.0 |
Stereo |
224 kbps | |
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Surround Bewertung |
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| Sehr gut |
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Studio, Erscheinungsjahr: |
Warner, 2002 | |||
| Verleih, Erscheinungsjahr: | Universum Film, 2003 | |||
Der Sound von Collateral Damage
Arnie lässt es
noch einmal bevor er wieder als Terminator auf die Leinwand zurückkehrt
richtig krachen mit "Collateral Damage". Ein ganz klassischer Actionfilm
mit hervorragendem Surround Sound der einfach überall mitmacht. Haufenweise
Explosionen ertönen in kräftigen Bass und unter grossem Einsatz aller
Lausprecher, Gewehrkugeln jagen schlage hinter den Köpfen ein, Raketen
sausen an dir vorbei. Hubschrauber fliegen um dich herum, es brennt, explodiert,
schiesst, faucht und rauscht den halben Film nur so. Alles in ununterbrochenem
Einsatz der Surrounds!
Die beste Surround-Szene ist nicht mal eine dieser vielen Detonationen, sondern
findet bei der Jagd durch den Dschungel statt, wo sich Arnold auf seiner Flucht
vom tosenden Fluss durch Fels und Wasserfälle tragen. Das Ganze auch unter
Wasser, wobei dann noch die Gewehrkugeln ins Wasser einschlagen und vorbeisausen.
Sehr schön gemacht!
Niemand wird im Film eine Szene finden, wo ein wichtiger Toneffekt weggelassen
wurde.
Besonders waren wir natürlich über die DTS Spur verwundert und auch erfreut. Weder auf der Packung noch von irgendwelchen DVD-Ankündigungen wurde auf DTS hingewiesen. Diese hilft vorallem in den basslastigen Szenen nochmal nach!
Und ebenfalls hört man auch
in den leisen Szenen (ja, die gibt es tatsächlich auch noch) fast fortwährend
Raumklang. Sei es Vogelzwitschern, Heuschreckenzirpen, Urwaldgeräusche
oder ein kleiner Windstoss oder dann auch noch Arbeitsgeräusche im Büro,
wie Fax, Drucker, Papier, Telefon. Draussen gibt's viele Verkehrsgeräusche.
Sehr viel ist dabei. Also wirklich: Denn ganzen Film lang gibt es praktisch
ununterbrochenen Sound von allen Seiten.
Die Surround-Effekte sind aber meistens eher einfach gemacht. Echte Split-Surround-Effekte
findet man selten und wenn doch, dann auch von einfacherer Natur. Viele Effekte
haben mit dem Sound-Geschehen auf den drei Lautsprechern vor dem Zuschauer wenig
zu tun und die Surrounds entwickeln oft ein Art Eigenleben, natürlich mit
einigen guten Ausnahmen wie die Wasserfallszene oder der Angriff der Minenwerfer
auf das Gefängniss.
Eine zweite Schwäche betrifft
den Grossteil der Filmmusik. Hier hätten sich die Tontechniker mehr Mühe
mit der Abmischung geben können. Diese Schwäche lässt sich jedoch
nicht allzu schwer verschmerzen. So geht doch bei all dem Krach die Filmmusik
sowieso fast unter.
So stellt "Collateral Damage" ein wahres Surround-Feuerwerk dar, welcher
jeder Heimkino-Anlage neues Leben einhaucht, der aber dem wirklich perfekten
Surround-Ton nicht nahe genug kommt.
Autor:
Patrick Josef Kurmann |
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