HDSurround >> James and the Giant Peach Special Edition
Die Übersicht
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Sprache |
Tonformat |
Bitrate | ![]() (c) Walt Disney |
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Englisch |
DTS 5.1 |
768 kbps | ||
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Englisch |
Dolby Digital 5.1 |
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448 kbps | |
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Spanisch |
Dolby Digital 5.1 |
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448 kbps | |
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Französisch |
Dolby Surround |
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192 kbps | |
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Surround Bewertung |
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Sehr Gut |
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Studio, Erscheinungsjahr: |
Walt Disney, 1996 | |||
| Verleih, Erscheinungsjahr: | Buena Vista, 2000 | |||
Der Sound von James and the Giant Peach Special Edition
Heutige DVD-Veröffentlichungen produziert von Walt Disney sind immer mit besonders guten Surround-Klang ausgestattet. Doch auch diese ältere Veröffentlichung aus dem Jahre 2000 hat es soundmässig in sich! Hat man doch etwaige Sorgen von kindgerechter Tonabmischung mit geringer Dynamik und ohne Basseffekte, überzeugt uns "James ant the Giant Peach" eindeutig vom Gegenteil!
Hier gibt es genug Szenen, die den Kauf der teuren Heimkino-Anlage rechtfertigen. Der für einen Kinderfilm recht actionlastige Film überzeugt vorallem in den Szenen, wo etwas los ist, mit brilliantem Sound. Wir erleben James, der von seinen bösen Tanten gejagt wird, ihre Stimmen verfolgen uns von links und rechts und auch aus dem Surround. Im Frontbereich wurde allgemein recht schön abgemischt. Wir erleben James' Abenteuer im Riesenpfirsisch mit all seinen Mitbewohnern und all ihren Eigenheiten. Oft mit zum Teil Referenz-Surround-Effekten. So werden wir plötzlich nach einem gemütlichen Song von einer Stimme aus dem Surround geriessen, die phantasitisch echt wirkt. Generell ist die Dialogspur und alle weiteren Ton-Effekte von höchster Qualität.
Auf der Reise mit dem Pfirsich
und all seinen Mitbewohnern werden alle Gefahren wie Stürme, Piraten, blecherne
Seemonster mit meisterhaft abgemischter Tonkulisse wiedergegeben.
Nicht zu vergessen bleibt der Subwoofer. Der darf sich hier von seiner allerbesten
Seite zeigen. Keine Gnade vor kleinen Kindern! Das Heimkino bebt nur so, wenn
der Riesenpfirsich anfängt herunter zu rollen. In bester Erinnerung bleibt
die Explosion des blechernen Hai-Seeungeheuers nach dem Kampf mit James und
seiner Mannschaft. Es kracht phantastisch und man möchte glauben, man habe
noch nie, selbst in einem First-Class Action Film, einen solch schönen
Knall zu hören bekommen. Eine recht kurze Stelle im Film, aber sie zeigt
die Genialität von Gary Rydstrom und seinem Partner Gary Summers, die auch
bei "James and the Giant Peach" den tollen Surround Sound produziert
haben. Fazit: Im ganzen Abenteuer wurde der Subwoofer nur perfekt eingesetzt!
Wie schon andere Filme von Gary Rydstrom wie "Monsters Inc." oder "Atlantis - The Lost Empire" zeigt sich auch dieser nicht verschwenderisch von Surround-Effekten. Die Szenen mit Musikeinspielungen oder schlichten Dialogen sind sehr ruhig und haben nur dezenten Raumklang in Form eines kaum wahrnehmbarer Nachhalls. Doch dies hilft die Surround-Effekte, wenn sie dann kommen umso mehr hervorzuheben und besser wirken zu lassen. Die sehr weite Dynamik ist bei solchen Szenen vorzüglich. Hier wurde gute Arbeit geleistet.
Für die Surround-Referenz fehlt noch das letzte Quäntchen Sound. Obwohl wir gegen das Verwenden von allzu vielen Ton-Effekten sind, hätte man doch in den leisen Szenen, ein bisschen mehr Raumklang gewünscht. Denn hier passiert manchmal länger fast gar nichts. Z.B. bei einigen Szenen, wo der Wind die Blätter vorantreibt oder auch in den vielen Musikeinspielungen hätte man noch ein klein wenig herausholen können.
Doch alles in allem bleibt ein
phantastisches Sound-Erlebniss, gerecht für jedes Heimkino.
| Autor: Patrick Josef Kurmann |
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