HDSurround >> Mission Impossible
Die Übersicht
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Sprache |
Tonformat |
Bitrate | ![]() (c) Paramount Pictures |
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Deutsch |
Dolby Digital 5.1 |
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448 kbps | |
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Englisch |
Dolby Digital 5.1 |
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448 kbps | |
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Surround Bewertung |
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| Sehr Gut |
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Studio, Erscheinungsjahr: |
Paramount Pictures, 1996 | |||
| Verleih, Erscheinungsjahr: | Paramount Home Entertainment, 2000 | |||
Der Sound von Mission Impossible
"Mission Impossible" stammt noch aus der Zeit, wo der Dolby Digital Ton noch in den jungen Jahren war. Doch zeigt er sich in der Stärke vergleichbar mit heutigen Produktionen bekannter Action-Filme.
Doch jeder, der "M:I1" kennt, weiss, dass nicht Unmengen an Action dem Sound es ein Leichtes machen aufzutrumpfen. Doch dieser nutzt die Situation gekonnt aus.
So erleben wir die anfängliche Mission in Prag von wirklich gekonnten Surround-Effekten wie der herunterfahrende Fahrstuhl im hallenden Liftschacht, sich unterhaltende Menschenmengen Gästeraum, bellende Hunde und vorallem auch sehr gut abgemischte Musik, von denen oft die Instrumente getrennt vorne und hinten ertönen und auch von links und rechts. Denn gerade auf die Stereo-Front wurde besonders geachtet. Wir kennen ja ein Qualitätsmerkmal einer guten Tonabmischung, die Szene in der eine Lautsprecherdurchsage auf dem TV ertönt und diese dann wenn die Kamera zur Seite schwingt auch der Ton vom in der gleichen Richtung der Kamera die Lautsprecher wechselt.
Solche Effekte finden wie zwar im Surround-Bereich sehr selten an, doch bieten sich im Film wenig Möglichkeiten dazu (fliesst aber dennoch in die Note ein). Vorallem im mittleren Zeit besteht viel Dialog. Hier hätte man noch kleine Umgebungseffekte platzieren können.
Doch der Weg des Tons von vorne nach hinten beherrscht "Mission Impossible" wieder ohne Fehl und Tadel! Die Finale Jagd mit dem Hubschrauber und dem TGV-Zug stellt selbst heute Referenzklasse dar. Gleich in der ersten Szene, in welcher die Kamera auf dem Zug in rasender Geschwindigkeit durch die Landschaft donnert, kommt sofort das Ich-bin-dabei-Gefühl auf. Es grollt und donnert heftig aus dem Subwoofer, der Wind faucht an uns vorbei und am besten sind die Brücken, die über unseren Köpfen hindurchfegen! Genial! Sehr beeindruckend auch der Bass. Staubtrocken und sehr knackig ohne störendes Brummen oder Übertönen (häufig auch bei heutigen DVDs).
In ihrer Natur sind diese Effekte recht einfach, so zum Beispiel zischt die Brücke von vorne nach hinten. Doch Christopher Boyes, Gary Rydstrom und Gary Summers vom Skywalker Sound Team (also jetzt wird ja alles klar) setzen die Effekte einfach perfekt ein. Der Ton kommt genau im der richtigen Moment in der richtigen Länge mit dem richtigen Auf- und Abklingen in der richtigen Lautstärke im richtigen Kanal. In solchen Beispielen kann es nur wenig Abweichung ausmachen, ob ein Ton-Effekt wirklich "zieht" oder einfach nur ein normaler Effekt ist. Denn das ist einer der bedeutesten Unterschiede ob eine DVD "Sehr Gut" oder die "Surround-Referenz" bekommt. Bei "Mission Impossible" hat es in dieser Hinsicht mit dem starken Finale und dem Auftakt für ein "Sehr Gut"gereicht.
Autor:
Patrick Josef Kurmann |
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