HDSurround >> RoboCop Special Edition

Die Übersicht

Sprache

Tonformat

Bitrate
(c) MGM Home Entertainment

Deutsch

Dolby Digital 5.1

448 kbps

Englisch

Dolby Digital 5.1

448 kbps

Spanisch

Dolby Digital 5.1

448 kbps

 

 

Surround Bewertung

 

Stereo

 

Studio, Erscheinungsjahr:

Orion Pictures Corporation, 1987
Verleih, Erscheinungsjahr: MGM Home Entertainment, 2002

 

Der Sound von RoboCop Special Edition

Die Special Edition von RoboCop ist wieder eine solcher DVDs, von welcher nur wenige Kenntnis nehmen, dass sie überhaupt auf dem Markt ist. So wollten wir wissen, wie der Dolby Digital 5.1 Upmix gelungen ist.

Eine Enttäuschung und nichts anderes! Hier stehr 5.1 nur als Marketing-Zweck auf der Packung. Von echtem Mehrkanalton ist hier keine Spur.

Das ganze Geschehen spielt sich ausschliesslich auf den drei Frontlausprechern ab. Dabei ist noch der Grossteil aus dem Center-Kanal zu vernehmen. Selbst gelungene Stereo-Effekte sucht man vergeblich. Bei den Musikeinlagen kommt einen Hauch von Räumlichkeit auf, wenn von hinten schwacher Nachhall kommt und sich die Musik besser über die Front verteilt. Der Film kam in Dolby SR in die Kinos und selbst für dieses Tonformat ist das Ergebnis unbefriedigend. Ein einziger kleiner Effekt erleben wir bei einer der unzähligen Nachrichtensendungen (Markenzeichen von Verhoeven, siehe "Starship Troopers" und "Total Recall"), in welcher ein grosser Schriftzug durch den Raum schweift.

Auch die Tonqualität macht keinen besseren Eindruck. Der Sound ist altbacken, dumpf und komplett ohne Hochtonbereich. Keine Katastrophe, aber es gibt Besseres vom Ende der 80er Jahre. Wie schon bei der Tonabmischung hat MGM auch beim Re-Mastering der Tonqualität keinen Hebel angesetzt. Falls doch, so muss das Ausgangsmaterial schon ziemlich schlecht geklungen haben.

Insgesamt ist die Abmischung stark mit der unendlichen Geschichte zu vergleichen, jedoch mit deutlich minderer Tonqualität und komplett fehlendem Bass.

Leider kommt hier kein echtes Heimkino-Feeling herüber und so kann man sich höchstens noch am Grossbild erfreuen.

Das gibt Note "Stereo."

 

Autor: Patrick Josef Kurmann
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